Ein neues Buch

Nach vier Jahren Recherchen im Regenwald steht ein neues Buch kurz vor der Veröffentlichung: „Der Sohn des Schamanen“ von Dzuliferi Huhuteni und Thomas Fischermann erzählt die Geschichte eines indigenen Clans im äußersten nordwestlichen Regenwald.

Den Schamanen der Huhuteni, den Malirinai, werden von den Leuten vor Ort echte Zaubererkräfte nachgesagt. Sie sind für ihre unerklärlichen Heilerfolge bekannt, aber es heißt auch, dass sie mit bloßer Gedankenkraft ihre Feinde töten können.

Doch ist das genug, um die Goldgräber, Holzfäller und Milizen fernzuhalten, die diesen Teil des Amazonaswalds zunehmend bedrohen?

Ab dem 13. September im Buchhandel.

Die Tenharim und das Coronavirus

„Die Alten haben eine Medizin gegen Covid-19 zubereitet. Es ist aber keine Medizin, die die Krankheit wirklich heilt.“

In einem Beitrag für ZEIT Online berichten die Autoren des Buches, Madarejúwa Tenharim und Thomas Fischermann, über den Ausbruch der Pandemie am Amazonas. Es hat jetzt den ersten Toten in der Nähe des Marmelos-Dorfes gegeben.

Verzweifelter Kampf gegen das Feuer

Im Reservat der Tenharim wüten auch im Oktober weiter die Flammen. Hier ein Video, zusammengeschnitten aus Handyaufnahmen des Häuptlings Antônio Enesio Tenharim. Antônio und eine Gruppe von Häuptlingen und sonstigen Anführern patrouillieren derzeit das Gebiet der Tenharim – auf der hier gezeigten Reise haben sie insgesamt 250 Kilometer in gemieteten Fahrzeugen und zu Fuß zurückgelegt.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/zxbG5EqZcf4