„Wozu brauchen 900 Indianer so viel Wald?“

Das wurde der Autor Fischermann viel gefragt – in den Siedlungen der Holzfäller, Goldgräber, Landspekulanten und Großfarmer rings um das Gebiet der Tenharim. Sie haben andere Pläne für das Gebiet, auf dem heute noch dichter Baumbewuchs steht.

Im Folgenden ein paar fotografische Einblicke in ihre Welt.

Transamazônica, die Fernstraße durch den Amazonaswald

Tarife auch der Fähre: auch nach Kopfzahl der mitgebrachten Rinder kann man bezahlen
Auf der Flussfähre über den Rio Madeira. Polizisten sollen durchgreifen, weil ein indigenes Volk eine Straßensperre errichtet hat
180 – eine Siedlung ohne Namen am Rand des Indianerreservats
Bei Sulas Waldposten kann man Chips und Cola kaufen
Getränkestand in Humaitá, der Kleinstadt am Rand der Indianergebiete. Hier gibt es Cocktails, Bier mit Schnaps drin und Whisky mit Energiegetränken.
Getränkestand beim Rodeo in Humaitá
Auch Glücksspiel ist im Angebot. Viele Menschen kommen von weit her, um in der Amazonasregion reich zu werden.
Rodeo in Humaitá
Rodeo in Humaitá: Die Besuchertribüne
Rodeo in Humaitá
Ein großes Feuerwerk schließt das Rodeo ab
Kerngeschäft: Rinderhaltung
Die Menschen in den Holzfällersiedlungen haben Angst – auch vor den indigenen Völkern. Evangelikale Kirchen im Wald bieten ihnen ein wenig Trost
180, der Ort ohne Namen am Rand der Reservate
Brandrodung in der Nähe der Reservate
Wenn der Wald erst weg ist, wird er durch Weideflächen ersetzt