Über das Buch

Das Buch gibt es als Hardcover beim Verlag C.H.Beck ….

Wer ist der „Letzte Herr des Waldes“?

Der junge Krieger Madarejúwa Tenharim ist einer der letzten Wächter des Amazonaswaldes. Sein traditionsreiches Volk umfasste einmal mehr als 10.000 Menschen, ist aber auf knapp 1000 geschrumpft. Auf einer Expedition durch den Amazonas ist ihm der ZEIT-Journalist Thomas Fischermann zum ersten Mal begegnet. Seither ist er immer wieder in diese Gegend gereist, wurde zu den Heiligen Stätten des Volkes geführt, hat am Leben der Tenharim teilgenommen und hunderte Stunden Interviews geführt und aufgezeichnet – mit Madarejúwa selbst den Häuptlingen, Heilern und den Stammesältesten.

Dieses Buch erzählt Madarejúwas Geschichte. Es geht auf die Jagd nach Wildschweinen und Affen, in den Kampf mit Jaguaren und Anakondas, an mystische Stätten zu Ritualen und Festen.

Die Streifzüge mit Madarejúwa machen begreifbar, was der Wald für den jungen Mann und sein Volk bedeutet: Wenn die Natur stirbt, dann sterben auch sie. Aus dem Wald beziehen sie ihre Nahrung, ihre Naturheilmittel, ihre Identität und Spiritualität.

Aus erster Hand erfahren wir von einem uralten Verständnis der Balance zwischen Mensch und Natur.

„Eine atmosphärisch dichte, empirisch gesättigte und nicht zuletzt menschlich zutiefst berührende Erzählung.“
Hartmut Buchholz, Badische Zeitung, 6. Juni 2018

„Diese poetische, sachliche und hautnahe Lebensgeschichte gibt einen Einblick in eine uns sehr fremde Welt und sagt mehr als jeder Klimabericht. Lasst uns den Amazonas retten!“
Britta Maschek, ZEIT online, 29. April 2018

„Ein anschauliches und realistisches Porträt dieser indigenen Volksgruppe.“
Der Ethnologe Karl-Heinz Kohl, FAZ, 24. April 2018

„Ein sehr bewegendes Buch.“
Stephan Klemm, Kölner Stadt-Anzeiger, 25. März 2018

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… und jetzt auch als preiswertes Taschenbuch beim Ullstein-Verlag.

„In dem Buch stecken unglaublich viele Stunden Interview, insgesamt entstanden über mehrere Jahre. (…) Ehrlich gesagt hat mich das Buch beim Lesen auch ein bisschen traurig gemacht. Der Herr des Waldes – der ja zu verschwinden droht.“
Petra Rieß, NDR-Hörfunk

„Wie kann man eine untergehende Welt verstehen? 2013 schickte das ZEITmagazin Thomas Fischermann ins Amazonas­gebiet, um über den Konflikt zwischen weißen Baumfällern und dem Volk der Tenharim zu berichten. Mehrere Tage benötigte Fischermann, um vom ZEIT-Büro in Rio de Janeiro aus anzureisen. Die Begegnung mit einem jungen Indianer­krieger ließ ihn nicht mehr los.“
Die ZEIT

„Ein Weckruf (…) kein verklärter, sondern ein nüchterner Blick, ein Heimatbuch der anderen Art.“
Georg Ismar, dpa Basisdienst, 9. März 2018

„Was nach Grimms Märchen, Avatar oder Lederstrumpf klingt, ist der Titel eines alles andere als romantischen Dokumentarbuches. Beschrieben wird das Leben eines mit der Natur auf Du und Du stehenden Bewohners des Amazonas-Urwaldes.“
Max Moor, ARD

‚Wert …, von so vielen Menschen wie möglich gelesen zu werden.‘
Andrea Daniel, BücherKaterTee

‚Ein zutiefst menschliches Buch‘
Maicke Mackerodt, ORF

‚So authentisch …, dass man die Geräusche des Dschungels im Hintergrund mitzuhören glaubt.‘
Susanne Rikl, Gute Bücher Lesen