Über das Buch

 

Wer ist der „Letzte Herr des Waldes“?

Der junge Krieger Madarejúwa Tenharim ist einer der letzten Wächter des Amazonaswaldes. Sein traditionsreiches Volk umfasste einmal mehr als 10.000 Menschen, ist aber auf knapp 1000 geschrumpft. Auf einer Expedition durch den Amazonas ist ihm der ZEIT-Journalist Thomas Fischermann zum ersten Mal begegnet. Seither ist er immer wieder in diese Gegend gereist, wurde zu den Heiligen Stätten des Volkes geführt, hat am Leben der Tenharim teilgenommen und hunderte Stunden Interviews geführt und aufgezeichnet – mit Madarejúwa selbst den Häuptlingen, Heilern und den Stammesältesten.

Dieses Buch erzählt Madarejúwas Geschichte. Es geht auf die Jagd nach Wildschweinen und Affen, in den Kampf mit Jaguaren und Anakondas, an mystische Stätten zu Ritualen und Festen.

Die Streifzüge mit Madarejúwa machen begreifbar, was der Wald für den jungen Mann und sein Volk bedeutet: Wenn die Natur stirbt, dann sterben auch sie. Aus dem Wald beziehen sie ihre Nahrung, ihre Naturheilmittel, ihre Identität und Spiritualität.

Aus erster Hand erfahren wir von einem uralten Verständnis der Balance zwischen Mensch und Natur.

 

‚Diese poetische, sachliche und hautnahe Lebensgeschichte gibt einen Einblick in eine uns sehr fremde Welt und sagt mehr als jeder Klimabericht. Lasst uns den Amazonas retten!‘

Britta Maschek, ZEIT Online

 

‚Es ist ein großartiges, weises Buch geworden, erzählt aus der Perspektive des jungen Mannes Madarejúwa Tenharim, der versucht, mit seinem Volk zu überleben.‘

Martin Kaul, Redakteur der taz

 

‚Es ist die Geschichte eines bedrohten Volkes. Einst umfasste es mehr als 10.000 Menschen, heute leben noch 900. Ihr Reservat ist so groß wie Schleswig-Holstein, doch von überall dringen Goldschürfer, Holzfäller und Farmer ein.‘

David Klaubert, FAZ Magazin

 

‚Was nach Grimms Märchen, Avatar oder Lederstrumpf klingt, ist der Titel eines alles andere als romantischen Dokumentarbuches. Beschrieben wird das Leben eines mit der Natur auf Du und Du stehenden Bewohners des Amazonas-Urwaldes.‘

Max Moor, ARD (Das Erste)

 

‚Das Buch des deutschen Journalisten Thomas Fischermann ist auch ein Weckruf‘ 

Georg Ismar, Deutsche Presse-Agentur 

 

‚Wert …, von so vielen Menschen wie möglich gelesen zu werden.‘

Andrea Daniel, BücherKaterTee

‚Ein zutiefst menschliches Buch‘

Maicke Mackerodt, ORF

 

‚So authentisch …, dass man die Geräusche des Dschungels im Hintergrund mitzuhören glaubt.‘

Susanne Rikl, Gute Bücher Lesen

 

‚In dem Buch stecken unglaublich viele Stunden Interview, insgesamt entstanden über mehrere Jahre.‘

Petra Rieß, NDR-Hörfunk

 

‚Die Begegnung mit einem jungen Indianer­krieger ließ ihn nicht mehr los.‘

Die ZEIT

 

‚Ein anschauliches und realistisches Porträt dieser indigenen Volksgruppe.‘

Der Ethnologe Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl in der F.A.Z.

 

‚Thomas Fischermann entschied sich zur Erzählung aus den Augen von Madarejúwa. Dadurch erst kann man eintauchen, quasi die Geräusche hören, bei den Expeditionen im Amazonaswald dabei sein.‘

Rhein Neckar Zeitung

 

‚Eine atmosphärisch dichte, empirisch gesättigte und nicht zuletzt menschlich zutiefst berührende Erzählung‘

Badische Zeitung

 

‚Im Amazonas-Regenwald tobt die Kettensäge, und der Herr der Wälder und des Wassers ist machtlos.‘

Der Tagesspiegel