„Ein Fest für alle Menschen“

‚Heute ist der Beginn des Festes, den ganzen Tag über kommen noch Jägergruppen an. Im Wald und an den Flüssen hat jedes Dorf seinen eigenen Sammelpunkt, und wenn der letzte Jäger ihn erreicht, brechen sie nach Marmelos auf. Die meisten fahren mit Booten, andere gehen über die Straße, von weitem kannst du ihre Flöten hören.

Topeí steht am Ufer, er spielt das Lied für die Ankunft auf der jiru’a. «Er ist ein guter Jäger / Er kehrt von der Jagd zurück/Unserem Dorf bringt er einen großen Tapir/Der Jäger hat seinen Teil getan/Er soll sich ausruhen und mit uns feiern.»

Das laute Knallen? Ist Feuerwerk, das die Jungen machen. Sie haben Böller gekauft, bei einem Händler aus der Stadt. Es ge­hört nicht zu unserer Kultur, die Böller mögen aber alle gern.‘

Madarejúwa Tenharim

 

Ankunft der Jäger im Marmelos-Dorf
Fertig geschmückt für das Mbotava-Fest
Für die ankommenden Jäger wird ein Lied gesungen, und es gibt ein Feuerwerk
Nachwuchskrieger auf Wachposten
Die Häuptlinge eröffnen den Tanz mit Flötenspiel
Tapire, Wildschweine und Fische werden per Boot und auf langen Wanderungen durch das Reservat bis ins Dorf gebracht