Der große Tenharim-Vokabeltrainer

Pater Thomas liest im Marmelosdorf die Bibel in der Tenharim-Sprache vor …

Junge Tenharim sprechen heute quasi alle Portugiesisch. Das ist aber nicht die erste Sprache, die sie erlernen. Ihre eigentliche Muttersprache heißt „Kagwahiva“ und ist ein Dialekt des im Amazonasgebiet weitverbreiteten Tupí-Guarani. Auch im Alltag verwenden die Tenharim untereinander im Zweifel ihre eigene Sprache.

Einige Wörter des Tenharim-Dialekts kommen im Buch vor. Ein deutschsprachiger Leser kann sie so aussprechen, wie es sich liest. „A“ wie in „Adler“, „E“ wie in „ebenso“, „I“ wie in Wind, „O“ wie in „Wort“, „U“ wie in „Frucht“.

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Buchpremiere in Berlin

Nach der Buchvorstellung zur Leipziger Buchmesse wurde es gestern rappelvoll im taz-Café in Berlin: Zur Buchpremiere moderierte Martin Kaul eine Diskussion mit dem Autor Thomas Fischermann … und wollte partout ganz genau erklärt bekommen, wie denn nun Kapuzineraffe schmeckt. (Hint: nicht so gut, aber es gab auch keine Wahl.)

Ganz herzlichen Dank für alle bei der taz, beim taz-Café und beim C.H.Beck-Verlag, die den schönen Abend möglich gemacht haben! Und Danke ans Publikum für viel Lob, Kritik und viele hochinteressante Fragen.

Spenden? Weiterführende Informationen?

Über die Zerstörung des Regenwalds am brasilianischen Amazonas und in anderen Ländern findet sich eine der besten Informationsquellen (auf Englisch) hier: https://news.mongabay.com

Über das Leben indigener Völker in Brasilien informiert, ebenfalls auf Englisch, das Instituto Socioambiental: https://www.socioambiental.org/en/o-isa/programas/povos-indigenas-no-brasil

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Neue Medienveröffentlichungen

Tenharim-Kinder aus dem Marmelos-Dorf vor dem Sprung ins kalte Wasser

Eine Reihe von Medienberichten kündigt an diesem Wochenende das Erscheinen des „Letzten Herrn des Waldes“ (am 15.3.) an.

„Dieser Mann hat keine Angst“, stellt im „FAZ Magazin“ David Klaubert fest, und er meint Madarejúwa, den jungen Krieger und Koautor des Buches. „Wenn es sein muss, will er mit Pfeil und Bogen in den Krieg ziehen. Denn stirbt der Wald, stirbt auch sein Volk.“

Der Berliner Tagesspiegel widmete sich dem „Letzten Herrn des Waldes“ in einer ausführlichen Besprechung, an deren Ende der Autor Georg Ismar urteilt: „Das Buch des deutschen Journalisten Thomas Fischermann ist auch ein Weckruf … Es ist kein verklärter, sondern ein nüchterner Blick, ein Heimatbuch der anderen Art“.

 

 

Eine Buchvorschau im NDR-Radio

„Sie haben von den Tenharim bestimmt auch viel gelernt. Wie hat sich Ihr Verhältnis zur europäischen Welt, wie Sie sie kannten, verändert?“

Das NDR-Radio hat mich eine Sendestunde lang über „Der letzte Herr des Waldes“ gelöchert. Das Programm heißt „Klassik à la carte“, wurde von Petra Rieß moderiert und enthält tolle Musik – von Aufnahmen der brasilianischen Musikethnologin Marluí Miranda bis zum Gesang Iguaí Tenharim, einem der Dorfältesten im Marmelosdorf, der auch im Buch vorkommt.

Außerdem: exklusive Tipps dazu, wie man vor einer Anakonda flieht!

Für die komplette Sendung, eine schriftliche Kurzfassung und eine kleine Fotogalerie hier klicken.