Wie man mit einer Anakonda kämpft

Madarejúwas Großvater Mohã hat die Begegnung überlebt

„In meiner Familie gibt es nur einen Mann, der eine Begegnung mit einer Anakonda überlebt hat. Mein Urgroßvater Mohã erzählt seine Geschichte häufig. Auch andere Mitglieder meines Volkes haben schon mit Riesenschlangen gekämpft, aber das waren nur Sucuri, die sind dünn und werden vielleicht 25 Meter lang. Ab drei Meter Länge können Riesenschlangen einen Menschen töten. Sie umschlingen ein Bein und ziehen ihn unter Wasser, oft hunderte Meter weit bis zu ihrem Loch. Sucuris haben Muskeln überall, sie krümmen sich und strecken sich, können weich und geschmeidig werden, aber auch ganz hart.

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Rezension in der F.A.Z.

„Madarejúwa schildert seine Welt so, wie er sie selber sieht. Auf diese Weise entsteht das Bild eines Amazonasvolkes, das nicht den heute gängigen Stereotypen folgt.“

Der Ethnologe Prof. Karl-Heinz Kohl hat für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen den „Letzten Herrn des Waldes“ rezensiert.

Globo, SWR und ZDF: Neue Berichte in den Medien

„Das Volk der Tenharim hat eine Botschaft für uns“: Das war der Tenor einer Reihe von Interviews und Medienbeiträge über den Letzten Herrn des Waldes in der vergangenen Woche.

Foto: ZDF

Das ZDF-Mittagsmagazin (hier klicken für einen Link zum Beitrag) führte ein ausgiebiges Gespräch mit dem Autor Fischermann und zeigte eine Reihe von Clips und Fotos aus den Tiefen dem Amazonaswalds.

Das SWR-Radioprogramm Tandem (hier klicken für einen Link zum Beitrag) widmete der Amazonasabholzung und den anderen Themen des Buches eine ganze Stunde.

Foto: Globo News

Auch in seinem Heimatland Brasilien kommt die Botschaft des Letzten Herrn des Waldes allmählich an: Der Nachrichtensender Globo News interviewte den Autoren Fischermann über die Landkonflikte in der Amazonasregion und seine Erlebnisse im Wald.

„Die Weißen machen Fehler“: Ein Interview mit Madarejúwa

Thomas Fischermann sprach mit Madarejúwa Tenharim zuletzt im August 2017, um letzte Fragen zum Manuskript zu klären. Er führte dabei dieses kurze Interview.

Frage: Viele Menschen in Deutschland werden bald lesen, was wir zusammen geschrieben haben. Welche Hoffnungen verbindet das Volk der Tenharim mit dieser Veröffentlichung?

Madarejúwa: Ich hoffe, dass die Menschen unser Volk und seine Geschichte besser kennen lernen. Sie sollen verstehen, dass wir eine lange Geschichte und eine lange Tradition haben. Wir beschützen den Amazonaswald, und deswegen geraten wir in Konflikte mit anderen. Das sollen die Leute wissen, statt nur schnell anhand von aktuellen Ereignissen in den Nachrichten zu urteilen …

„Wozu brauchen 900 Indianer so viel Wald?“

Das wurde der Autor Fischermann viel gefragt – in den Siedlungen der Holzfäller, Goldgräber, Landspekulanten und Großfarmer rings um das Gebiet der Tenharim. Sie haben andere Pläne für das Gebiet, auf dem heute noch dichter Baumbewuchs steht.

Im Folgenden ein paar fotografische Einblicke in ihre Welt.

Transamazônica, die Fernstraße durch den Amazonaswald

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