Neue Medienveröffentlichungen

Tenharim-Kinder aus dem Marmelos-Dorf vor dem Sprung ins kalte Wasser

Eine Reihe von Medienberichten kündigt an diesem Wochenende das Erscheinen des „Letzten Herrn des Waldes“ (am 15.3.) an.

„Dieser Mann hat keine Angst“, stellt im „FAZ Magazin“ David Klaubert fest, und er meint Madarejúwa, den jungen Krieger und Koautor des Buches. „Wenn es sein muss, will er mit Pfeil und Bogen in den Krieg ziehen. Denn stirbt der Wald, stirbt auch sein Volk.“

Der Berliner Tagesspiegel widmete sich dem „Letzten Herrn des Waldes“ in einer ausführlichen Besprechung, an deren Ende der Autor Georg Ismar urteilt: „Das Buch des deutschen Journalisten Thomas Fischermann ist auch ein Weckruf … Es ist kein verklärter, sondern ein nüchterner Blick, ein Heimatbuch der anderen Art“.

 

 

Eine Buchvorschau im NDR-Radio

„Sie haben von den Tenharim bestimmt auch viel gelernt. Wie hat sich Ihr Verhältnis zur europäischen Welt, wie Sie sie kannten, verändert?“

Das NDR-Radio hat mich eine Sendestunde lang über „Der letzte Herr des Waldes“ gelöchert. Das Programm heißt „Klassik à la carte“, wurde von Petra Rieß moderiert und enthält tolle Musik – von Aufnahmen der brasilianischen Musikethnologin Marluí Miranda bis zum Gesang Iguaí Tenharim, einem der Dorfältesten im Marmelosdorf, der auch im Buch vorkommt.

Außerdem: exklusive Tipps dazu, wie man vor einer Anakonda flieht!

Für die komplette Sendung, eine schriftliche Kurzfassung und eine kleine Fotogalerie hier klicken.

Preview in English

Since last week, I have received a lot of requests for a translated version of the book … I am sorry, there is none. But we did a rough-and-ready translation of the preview piece that appeared in today’s Die ZEIT. Here goes!

The last Guardian of the Forest

Our author Thomas Fischermann went to meet an endangered Amazonian people. The young warrior Madarejúwa Tenharim explained to him how man and nature can live in harmony. He wants to defend his home to the death

I did not look happy when I ate the monkey. “Here, have an arm”, my companion said. “It is really well done. Get rid of the black crust on the outside first. Do you want manioc flour to go with that? Please, don’t give me that look!”

Madarejúwa Tenharim, my host in the Amazonian forest, was 20 years old at the time. The young warrior was proud to serve a feast to his guest from faraway Germany. All day long, he had been making a big secret out of what the plastic bag he was carrying around. What kind of treasure might be inside? When the sun set, his secret was revealed.

„We are going to have a barbecue. I have a surprise. I have hunted a monkey for us. It is a capuchin monkey, a female. Good barbecue material.”

We had set up our hammocks for a night by Rio Marmelos, between the trees of an old castanhal, for hours away from the closest village. One of those cold and wet Amazonian nights had begun, and we sat close to the fire where our monkey was being grilled.

„Preview in English“ weiterlesen

Eine Buchvorschau in Die ZEIT

„Wie kann man eine untergehende Welt verstehen? Über vier Jahre hinweg besuchte Fischermann Madarejúwa, der ihm seine Heimat zeigte und ihm die Mythen seines Volkes erklärte. Aus ihren Treffen entstand das gemeinsame Buch.“

Die ZEIT, 8. März 2018

 

Den Beitrag in der ZEIT kann man auch online lesen (kostenpflichtig)

In einem Podcast zur aktuellen ZEIT-Ausgabe spricht Thomas Fischermann über die Recherchen für Artikel und Buch (gratis)

Eine Englische Übersetzung ist hier.

Buchempfehlung im ARD-Fernsehen (mit Video)

Screenshot aus der Sendung mit freundlicher Genehmigung des NDR

„Was nach Grimms Märchen, Avatar oder Lederstrumpf klingt, ist der Titel eines alles andere als romantischen Dokumentarbuches. 

Beschrieben wird das Leben eines mit der Natur auf Du und Du stehenden Bewohners des Amazonas-Urwaldes. 

Ein Volk wehrt sich verzweifelt gegen das Urteil, das der Weiße Mann gesprochen hat: Tod durch Kettensäge.“

Max Moor,  18. Februar 2018

Die komplette Buchvorschau aus der Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ im ARD-Fernsehen kann man hier noch einmal abrufen.